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Samstag 06.03.2021

Eintracht unterliegt in Neuss

72:71 Niederlage in Neuss

Am vergangenen Samstag trafen die direkten Tabellennachbarn, die Tigers der TG Neuss und das LionPride der Eintracht aus Brauschweig, in Neuss aufeinander.

Dabei erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und gingen schnell mit 5:2 in Führung. Braunschweig blieb aber konzentriert in dieser Situation und konnte auf 7:7 ausgleichen. Neuss mit 2 Dreiern in Folge, von Krick brachte die zwischenzeitliche 15:9 Führung für die Tigers zurück. Bis zum Ende des 1. Viertels gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe. Mit der Sirene zum Ende des 1. Viertels verkürzte Merit Brennecke auf 23:18 und Morgana Sohn sofort zu Beginn des 2. Viertels auf 23:20. Jill Stratton konterte per Dreier zum 26:20. Nach 2 Minuten kassierte Stefanie Grigoleit bereits ihr 3. persönliches Foul und durfte auf der Bank Platz nehmen. Neuss ließ in Folge den Ball immer wieder schnell durch die eigenen Reihen laufen und punktete. Das LionPride jedoch völlig unaufgeregt, blieb bei der Sache. Mitte des zweiten Viertels führten die Gastgeberinnen mit 30:27. In der zweiten Hälfte des Viertels vergaßen die Braunschweigerinnen hingegen, nachdem die Möglichkeiten vorhanden waren, einfach das Einnetzen, sodass die Anzeigetafel eine 45:33 Führung für Neuss zeigte. Die Gastgeberinnen waren zum Ende der 1. Halbzeit einfach etwas wacher. Nach dem Seitenwechsel war es Sydney Kopp, die per Dreier auf 45:36 verkürzen konnte. Arianna Zampieri erzielte das 45:38 und zwange Neuss zur Auszeit. Nachdem auch OttewillSoulsby einnetzte und Nina Rosemeyer auf 45:42 verkürzte, war es Nina Rosemeyer erneut, die weiter punktete. Steffi Grigoleit erzielte den 47:47 Ausgleich. Das waren 14 unbeantwortete Punkte des LionPride. Es entwickelte sich eine wirklich spannende Partie. Mit der Sirene gelang Krick für Neuss per Dreier eine 59:55 Führung. Das letzte Viertel musste also die Entscheidung bringen. Sydney Kopp versenkte 2 wichtige Freiwürfe zum 59:57. Es ging nun Hin und Her in diesem spannenden Spiel. Bei noch 7 Minuten war es Harriet Ottewill-Soulsby, die die Anzeige auf 63:61 stellte. Sydney Kopp erzielte den 63:63 Ausgleich. Arianna Zampieri besorgte die 65:67 Führung bei noch 5 Minuten auf der Uhr. Gleichzeitig kassierte Stefanie Grigoleit ihr 5. persönliches Foul. Auszeit. 4:27 Minuten verblieben noch zu spielen. 3:30 vor dem Ende war es Nina Rosemeyer, die per Freiwürfe zum 65:69 erhöhte. Bei noch 1:56 Minuten auf der Uhr, Auszeit Braunschweig. Im Anschluss, nach einer unglücklichen Aktion auf Braunschweiger Seite verhängten die Unparteiischen ein unsportliches Foul gegen Kopp, Krieg verwandelte beide Freiwürfe, Worms erhöhte auf 70:69. Morgana Sohn erzielte 22,1 Sekunden vor dem Ende die 70:71 Führung. Aber da gab es ja noch Britta Worms aus Neuss, die 3 Sekunden vor dem Ende den 72:71 Sieg sicherstellte. Christian Steinwerth nach dem Spiel: „ Ich bin zutiefst enttäuscht. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir es dann wesentlich besser gemacht. Am Ende war es unsere Unerfahrenheit und individuelle Fehler, die uns den Sieg gekostet haben.“ Am kommenden Wochenende trifft das LionPride in eigener Halle auf Grünberg.

Punkte Braunschweig: Grigoleit 7, 1 Dreier, Rosemeyer 11, 6 Rebounds, Slazyk, Ottewill-Soulsby 12, 7 Rebounds, Zampieri 4, Haertle, Brennecke 4, Falk 2, Sohn 6, Kopp 23, 3 Dreier, 10 Rebounds, Wittenberg 2

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