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Dienstag 22.03.2022

LionPride zieht nach Herzschlag-Sieg in die Play-Offs ein

Gegen Rhein-Main Baskets im Viertelfinale

Als Gäste begrüßte das LionPride der Eintracht aus Braunschweig am Samstag den SC Rist Wedel und konnte sich knapp mit 68:67 (33:40) durchsetzen und dank der Niederlage von Chemnitz in Berlin noch den dritten Tabellenrang erobern. Damit trifft das LionPride in den Play-Offs auf die Rhein-Main Baskets.

Bereits vor dem Spiel musste das LionPride eine weitere Hiobsbotschaft verkraften, denn Jordan Chavis stand aufgrund eines positiven Corona-Tests nicht zur Verfügung, aber auch der Gegner aus Wedel musste auf seine Top-Scorerin Jessica Höötmann verzichten. Das LionPride startete gut in die Partie und lag schnell mit 7:2 in Front, doch dann kam der Aufsteiger aus Wedel zurück und nach vier Minuten im ersten Viertel stand es 9:9. Es war weiter ein Spiel auf Augenhöhe und am Ende des ersten Viertels stand es 21:22 für den SC Rist Wedel. Zu Beginn des zweiten Viertels konnte sich das LionPride die Führung zum 25:23 zurückerobern, doch die Freude währte nicht lange und Wedel konnte auf 25:32 davonziehen. Zur Halbzeit stand es dann 33:40 aus Sicht des Löwenrudels. Top-Scorerinnen waren zu diesem Zeitpunkt Lina Falk mit 11 Punkten und Shaquanda Miller-McCray mit 9 Punkten.

Die Halbzeitansprache von Headcoach Christian Steinwerth fand genau die richtigen Worte, denn das Löwenrudel kam wie verwandelt aus der Pause und den Gästen aus Wedel gelang aufgrund der nun sehr intensiven Verteidigung des Löwenrudels in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels kein Punkt und so konnte das Team auf 50:42 davonziehen. Am Ende des dritten Viertels stand dann eine 57:46 Führung für das LionPride auf der Anzeigetafel. Doch, wer jetzt dachte, man könne sich entspannt zurücklehnen sah sich getäuscht, denn der Aufsteiger kam wieder zurück ins Spiel und die Führung schmolz Punkt um Punkt dahin. So stand es bei noch 2:30 Minuten auf der Uhr auf einmal 61:61 und kurz danach sogar 61:64. Shaquanda Miller-McCray und Lina Falk sorgten dann mit ihren Aktionen für das 65:64.Arianna Zampieri erhöhte bei noch 0:36 Minuten mit zwei erfolgreichen Freiwürfen auf 67:64. Die bei den Gästen überragende Kata Takacs (23 Punkte) stand bei noch 11 Sekunden knapp auf der Dreierlinie, so dass sie nur auf 67:66 verkürzen konnte. Durch ein schnelles Foul wurde Franka Wittenberg an die Linie geschickt und verwandelte nur einen Freiwurf zum 68:66. Auf der Gegenseite traf auch Fee Zimmermann nur einen ihrer zwei Freiwürfe und in den letzten 3 Sekunden konnten die Gäste nicht mehr foulen, so dass der Sieg und der Einzug in die Play-Offs für das Löwenrudel perfekt waren.

LionPride Headcoach Christian Steinwerth nach dem Spiel: „Wir haben heute wieder unsere zwei Gesichter gezeigt wie schon in der gesamten Saison. Ich bin unheimlich stolz auf unser Kämpferherz, aber uns fehlt die Konstanz, so dass auch dieses Spiel ein Spiel von Runs war. In der zweiten Halbzeit haben wir mit mehr Aufmerksamkeit verteidigt und unsere Talente haben das Spiel gedreht. Die Mannschaft ist mental gewachsen und hat auch nach dem 61:64 cool reagiert und verdient gewonnen. Mit den Rhein-Main Baskets treffen wir jetzt auf einen Gegner, der ein ähnliches Konzept verfolgt, wie wir. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten. Wir rechnen uns durchaus Chancen auf ein Weiterkommen aus, denn wir haben bewiesen, dass wir immer genau dann da waren, wenn es um etwas ging. Zum heutigen Spiel könnte man auch sagen, dass ein gutes Pferd immer nur so hoch springt, wie es muss. Natürlich sind die Play-Offs nochmal eine andere Sache, aber wir sind heute sehr glücklich und ich freue mich für die Mannschaft, die sich für ihr Durchhaltevermögen in den letzten Monaten belohnt hat.“

Das Hinspiel gegen die Rhein-Main Baskets ist dann bereits am nächsten Samstag, den 26.03. um 19 Uhr in der Sporthalle „Alte Waage“.

LionPride: Falk 28 Pkt. (6 Dreier), Miller-McCray 16 Pkt., 15 Reb., Wittenberg 11 Pkt.,5 Ass., Zampieri 9 Pkt. (1 Dreier), 9 Reb., Slazyk 2 Pkt., Sohn 1 Pkt., Lingnau 1 Pkt., Atassi, Rauschenfels

Foto: Allsportfaces

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